Wolfgang Reck

Gestalttherapeut



Über mich

Wolfgang Reck

Jahrgang 1960

Verheiratet und getrennt lebend

Vater zweier erwachsener Töchter

Diplominformatiker und Gestalttherapeut

Leidenschaften: Gestalttherapie, Tennis, Tanzen, Lesen, Bioenergetische Übungen

Lieblingsbuch: “Finding Back To Us” von Bianca Iosivoni

Mein Ziel ist, die Gestalttherapie nach und nach zu meinem Hauptberuf zu machen.

Als ich 2007 in eine gestalttherapeutisch geleitete Männergruppe ging, fragte der Therapeut am Ende der Sitzung, ob wir eigentlich gerne singen (einer der Teilnehmer hatte zuvor etwas von dem Chor, in dem er ist, erzählt). Die Antworten waren:

M: “Ja”

C: “Ja”

W: “Ja”

Ich: “Ich kann nicht singen”

Therapeut: “das war nicht die Frage”

Ich: auf Grund der Erfahrungen des Abends spürte ich in mich hinein und nach einer Weile kam ein klares “Ja”.

Auf der Nachhausefahrt machte ich das Radio an, sang bei allen Lieder begeistert mit und wusste, dass Gestalttherapie die richtige Therapieform für mich ist. Ich denke, ich kann immer noch nicht gut singen, aber ich lebe jetzt dieses Bedürfnis wann immer mir danach ist und die Umstände es erlauben.

Es folgten mehrere Jahre Selbsterfahrung in gestalttherapeutischen Gruppen- als auch in Einzelsitzungen.

2014 habe ich mich dann entschlossen bei meinem Therapeuten Fritz Wagner (Bornheim-Hersel) auch die Ausbildung zum Gestalttherapeuten zu absolvieren.

Die ca. vierjährige Ausbildung war sehr praxisbezogen und auf Grund der kleinen Gruppe (wir waren zu fünft) sehr intensiv. Die Ausbildung diente auch der persönlichen Weiterentwicklung der Ausbildungsteilnehmer, da jeder Teilnehmer immer mal wieder Klient war, während die anderen hospitierten. Die im Vergleich zu “richtigen” Einzeltherapien kürzeren Sitzungen wurden im Anschluss in der Gruppe besprochen. Und ab dem zweiten Ausbildungsjahr konnten sich die Ausbildungsteilnehmer auch immer mal wieder selbst als Therapeut versuchen. Neben den Ausbildungsabenden und -wochenenden haben wir Teilnehmer uns zusätzlich regelmäßig untereinander zum Lernen und Üben getroffen.

Während der Ausbildung habe ich mehrere Bücher von Werner Bock und Frank M. Staemmler (Würzburg), zwei der renomiertesten deutschen Gestalttherapeuten, studiert und hatte irgendwann den Wunsch, auch die Arbeitsweise der “Originale” kennenzulernen. Nach einiger Wartezeit habe ich dann einen Platz in einem Bioenergetik-Seminar bei Werner Bock “ergattert”. Da Werner Bock in seinen Bioenergetik-Seminaren Bionergetische Übungen und Gestalttherapie kombiniert, konnte ich bei diesem und in weiteren Seminaren sowohl seine gestalttherapeutische Arbeitsweise, als auch die Bioenergetik kennenlernen.

Bioenergetische Übungen nutze ich um mit mir selbst gut in Kontakt zu kommen. Dies ist für mich eine wichtige Möglichkeit von meiner kopflastigen Arbeit in der Softwareentwicklung oder vom Alltag auf meine Arbeit als Gestalttherapeut “umzuschalten”. Fünf bis zehn Minuten bioenergetische Übungen reichen inzwischen aus.